Samstag, 27. Oktober 2007

Morgen geht es los!!!


Die Tasche ist fast fertig gepackt. Wie man sehen kann, musste eine Menge rein, sogar Rudi wollte am liebsten mit. Doch leider wiegt er mit seinen 5,6 Kilo etwas zu viel. Ich darf ja nur 20 insgesamt mitnehmen. Also musste der Kater schweren Herzens "ausgesondert" werden :-)! Jetzt sind es noch genau 20 Stunden bis zum Abflug - ach nee, es sind ja noch 21 aufgrund der Zeitumstellung heute Nacht! Hmm, gerade diesmal kann ich die Stunde mehr gar nicht gebrauchen, denn schlafen werde ich eh nicht können! Von mir aus können sie die Uhren auch vorstellen. Bin inzwischen ziemlich aufgeregt und voller Erwartungen, was in Australien alles auf mich zukommt. Doch erstmal steht der Abschied von zu Hause bevor. Das wird nicht leicht, aber ich weiß ja, dass ich wieder komme. Weihnachten wurde heute einfach schon mal vorverlegt. Zur Feier des Tages gab es Ente mit Rotkohl und Klößen - mmmmmhhhh, lecker! So was Feines wird es die nächsten sieben Monate sicherlich nicht so oft - wenn überhaupt - geben! Nach dem guten Essen musste ich heute aber noch ranklotzen, um alles rechtzeitig zu schaffen. Entgegen meiner sonstigen Art bin ich diesmal spät dran mit Packen. Habe erst vorgestern so langsam angefangen. Fahre ich hingegen mit Henning Zelten, stehen die gepackten Taschen schon eine Woche vor Abreise parat. Naja, so schwer ist die Klamottenentscheidung ja diesmal auch nicht. Alles kurz und luftig - so muss es sein bei den derzeitigen Wetteraussichten in Brisbane! Die ganze nächste Woche blühen mir dort gleich 28-31 Grad. Und dabei ist dort gerade mal Frühjahr. So kann ich aber wenigstens die dicken Pullover getrost zu Hause lassen. Am Ende blieb trotzdem die Preisfrage: Wie schwer ist die Tasche nun geworden? Experimentierfreudig wie wir sind, haben Mutti und ich uns einiges einfallen lassen, um das Geschoss Reisetasche zu wiegen! Mal allein, dann mit uns - am Ende kamen wir in etwa immer auf das selbe Ergebnis: 22 Kilo. Naja, die zwei Kilo werden die mir morgen am Flughafen hoffentlich gönnen. Bin ja schließlich auch lange weg. Außerdem ist viel Schokolade im Gepäck - meine Bertreuerin Evelin hat sich extra welche gewünscht. Mal sehen, ob der Zoll was merkt. Ich lasse es einfach drauf ankommen und stelle mich gegebenfalls einfach dumm - kann ich immer gut!

Habe mich bereits heute online eingecheckt und erstmal auf Anraten von Henning meinen Sitzplatz gewechselt. Hatte zwar einen schönen am Fenster, doch nun sitze ich am Gang! Ist praktischer, gerade bei mir - ich bin doch so eine Pullertrude und so muss mein Nachbar nicht ständig aufspringen, weil mich der Thron mal wieder ruft. Viel sehen kann man während des Fluges eh nicht, nur Start und Landung sind ja bekanntlich interessant. Selsbt da werde ich nicht viel mitbekommen von der Landschaft - werde viel zu beschäftigt sein, fachmännisch meine wunderschönen Stützstrümpfe anzulegen und mein Nackenkissen aufzublasen (Hoffentlich fragt mich niemand, wie alt ich bin :-)!). Tja und dann werde ich bestimmt den fehlenden Schlaf von heute Nacht nachholen!!! Habe ja genügend Zeit bei insgesamt 23 Stunden Flugzeit.




Dienstag, 16. Oktober 2007

Surfers Paradise

Wie angenommen, entschied ich mich gegen Oktoberfest und für Pazifik dieses Wochenende. Also Fahrplan nachgeschlagen und gleich die erste Überraschung: erst in die City (nach Norden) düsen um dann dort in einen Express-Zug nach Süden einzusteigen. Hm, das heißt, weitere Zonen des Nahverkehrstickets einplanen. Naja, schien mir als Neuling in der Stadt die einfachste Variante und so schlenderte ich gegen neun Uhr morgens dem sonnigen Tag entgegen. Downtown angekommen, hab ich natürlich die Haltestelle verpasst, weil die auch weder was ansagen, noch im Bus Anzeigen haben, geschweige denn einen ungefähren Haltestellenplan aushängen. Man muss halt wissen, wo man hin will und die Reihenfolge der Haltestellen im Kopf haben... Nach relativ kurzer Wanderung kam ich dann an einen der größeren Bahnhöfe Brisbanes: Roma St Rly Station. Von dort also weiter Richtung Gold Coast. Irgendwo zwischen "KeineAhnung" und "Ichweißnichtwo" versagten die automatischen Türen und ließen den Zug ne halbe Stunde auf nem Kleinbahnhof verweilen. Das verlief ja bisher alles "super". Helensvale als meine Umsteigestation von Zug auf Bus hab ich nur beiläufig mitbekommen - weiter gehts im Bummelbus zum Gold Coast Campus, wo Karina dann ihre meiste Zeit verbringen wird.
Dieser ist überschaubar und macht einen um Einiges moderneren Eindruck als mein Uni-Teil. Laut Berichten soll das wohl der am schnellsten wachsende Campus von Queensland sein und so siehts da auch an einigen Ecken aus: Baustelle!
Nach einer Runde um die Bildungs-Gebäude gings dann weiter Richtung Ozean.
Erster Eindruck: zugebaut. Alles fein hergerichtet für die gut zahlenden Touristen. Und reichlich Unterkünfte gibts allemal! Angekommen, gleich mal den Strand aufgesucht und rein ins frische Nass. Letzteres hatte so um die 20°C und war recht angenehm für Ende des Winters. Natürlich krass salzig die klare Brühe, was ich spätestens bei der ersten Welle mitbekam, die mir die Beine wegzog. Kein Vergleich zu ähnlich hohen Ostsee-Wellen, die haben einfach mehr Gewalt hier an der Küste. Auch die überaus starke Strömung parallel zum Strand machte mir deutlich zu schaffen. So lief ich dann wohl einen halben Kilometer zurück zu meinem ursprünglichen "Einsatzort". Zu meinem Erstaunen war der breite Strand nicht wirklich gefüllt, auch nicht in der Nähe des Hauptaufganges. Ein Stück weiter südlich war es dann so leer, dass man nur noch den Wind um die schicken hohen Hotels am Strand pfeifen hörte. Diese spendeten auch noch einen ganz "natürlichen" Schatten... man man man. Viel von Küstenschutz haben die Australier dieser Gegend auch noch nicht mitbekommen. Keine Dünen, kein Deich, keine Buhnen, nur ein spärlicher unterbrochener Grünstreifen war dann und wann auszumachen. Naja, soll erst mal nicht meine Sorge sein, die werden schon wissen was sie tun.
Da ich für die Hintour schon insgesamt ca. 3h gebraucht hatte, machte ich mich nicht allzu spät auf die Socken, eine vernünftige Haltestelle für einen Bus Richtung Helensvale zu erblicken. So etwas findet man hier vorzugsweise an großen Einkaufszentren und so auch diesmal. Nur einen Wochenendfahrplan konnte man nicht ausmachen. Da hilft nur hoffen, dass im Verlaufe des Nachmittages noch die richtige Linie fährt. Glücklicherweise war das der Fall und ich fuhr jeweils eine Stunde Bus und Bahn und gelangte recht geschafft zurück in die City Brisbanes. Dort dachte ich bei mir: Warum nicht zur Feier des schönen Tages und weil heut Sonnabend ist, ein kleines Bier in einer Straßenbar oder -kneipe genießen? Gesagt, getan. Nur mit dem Preis von 6,70 AUD, umgerechnet ca. 4,50 EUR, war ich dann nicht ganz so glücklich. Aber schließlich war es das gute Tasmanische und es gab auch ein Glas zum Flaschenbier von der Größe eines Drittel-Liters. Das sollte ein "gelungener" Tagesabschluss sein und ich fuhr (abermals eine dreiviertel Stunde) ins beschauliche Mt Gravatt.

Ausflug Richtung Surfers Paradise

Freitag, 12. Oktober 2007

2-Wochen-Bilanz

... du bist schon nen ganz spezieller Fall... :-P

Das Fazit der letzten 14 Tage auf dem 5. Kontinent fällt seitens meiner Wenigkeit äußerst positiv aus! Den Lebensstil der Australier konnte ich noch nicht annehmen, aber trotzdem bin ich schon gut zur Ruhe gekommen.
Nachdem nun auch die Richtung meiner Arbeit grob festgelegt wurde, kann ich mich dort auch voll entfalten. Es wird sich um die Verwendung verschiedener, auch biologisch abbaubarer Polymere für die Einbettung von elektronischen Komponenten drehen. Also dicke Plasteplatte drunterlegen, Heizen, Vertiefungen reindrücken, Bauteile rein, leitfähige "Tinte" für die connection aufgedruckt und dünne Folie oben drauf gebacken. Gerade diese Verbindung der Platte mit der Folie soll auf Dichtheit, Temperatur- und UV-Stabilität untersucht werden. Dazu müssen hier erst mal ein paar Testobjekte hergestellt werden, was ich dann wohl nächste Woche in Angriff nehmen werde.
Die Meetings mit dem Prof hier waren sehr angenehm und unterhaltsam. Auch dieses heute, dem noch einige andere Mitarbeiter beiwohnten, war recht interessant. Freilich versteht man nur Bahnhof vom Fachchinesisch, aber trotzdem ne gute Sache. So ist jeder ein bißchen genötigt seine wöchentlichen Ergebnisse darzubieten... Natürlich musste ich auch einen kleinen Beitrag leisten, was sich aber als ganz amüsant für die Anderen herausstellte. Dabei hatte ich doch noch nix Handfestes "geforscht" in der Woche! Egal, verlief besser als erwartet, abgehakt.

Tjaa, das Wetter... das ist so ein Thema für sich. Erst war ich ja froh, als Anfang der Woche einzelne Wolken aufzogen. Als ich dann aber Dienstag nach einem Kettenriss meines Fahrrads eben dieses nach Hause schob, kam da mal eben ein DICKER Schauer vom Himmel. Also soviel Wasser von oben hab ich bisher selten mitbekommen. Auch Hagelkörner, so groß wie Euromünzen, gesellten sich zu dem munteren Treiben. Da ich auf die Schnelle keine geeignete Überdachung fand, rettete ich mich in eine dieser unterdimensionierten Bushaltestellen. Zwei Böen und ich war komplett nass. Also meine Schuhe ausgezogen und durch die kleinen Sturzbäche auf den Gehwegen Richtung Wohnung gewatet. Klasse Aktion.
Jetzt, am Freitag, nimmt die Sonne wieder Überhand und kitzelt das Thermometer in erquickliche Höhen. Das kann ja was werden am Wochenende.
Für letzteres hab ich noch keine konkreten Planungen, aber vielleicht besuch ich mal den Pazifik oder geh auf das von Brisbane kopierte Oktoberfest. A Mordsgaudi! ... Schaun wir mal.
Wenn jetzt nicht unser Herd im Eimer wäre, würde ich mir ein leckeres Abendmahl bereiten...

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Australien-Fieber

Jetzt hat es mich auch ein wenig gepackt - das Australien-Fieber! Noch knapp zweieinhalb Wochen und dann ist es soweit! Ich kann mir noch nicht so richtig vorstellen, dass ich dann auch im Flieger sitzen werde und Deutschland für ein gutes halbes Jahr den Rücken kehren werde. Irgendwie ein komisches Gefühl, aber die Freude auf das bevorstehende Abenteuer überwiegt natürlich.
Seit ein paar Tagen gehe ich nun intensivst auf Wohnungssuche und wenn ich Glück habe, klappt es vielleicht mit einem kleinen, möblierten Zimmer ganz in Uni-Nähe, nur etwa 5 Minuten zu Fuß. Den Fotos zufolge in einem sehr gepflegten, modernen Haus, in dem 3 weitere Studentinnen wohnen. Und die Konditionen sind für australische Verhältnisse super - 115 Dollar pro Woche, das sind umgerechnet etwas mehr als 70Euro inklusive aller Nebenkosten wie Strom, Wasser und Internet. Die Vermieterin Rachel hat mir bereits eine e-mail geschickt und nun hoffe ich, dass das Zimmer noch zu haben ist. Wäre wirklich toll, denn Henning kann ich höchstens für ein paar Tage auf den Taschen liegen, danach spielt sein Vermieter Armin nicht mehr mit. Ob der schon weiß, dass wir uns an den Wochenenden immer besuchen werden :-)? Da wird er sich schon dran gewöhnen - er ist sicher wie jeder Mann mit einem guten Essen zu bestechen!!!!
Was mir allerdings noch mehr im Nacken sitzt als die Wohnungssuche, ist die Geschichte mit dem BaföG-Amt. Seit mehr als einem halben Jahr (seit dem 11. April, um genau zu sein) schlage ich mich nun schon mit dem leidigen Thema herum. Immer wieder irgendwelche Nachreichungen etc. und jede Menge Ärger - das hat vielleicht schon Nerven gekostet, kann ich euch sagen. Doch endlich wurde mein Fall an den richtigen Mann weitergeleitet, der sehr daran interessiert ist, mich zu fördern! Nur sei ich ein ganz spezieller Fall und spezielle Fälle bedürfen nun mal auch einer speziellen Behandlung :-)! Das heißt, wieder die Rennerei nach Formularen - aber was sein muss, muss sein! Wenn es endlich was bringt!!!!! Normalerweise ist der Abschluss bei Pharmazie das Staatsexamen. Nun gibt es aber von den 22 Unis in Deutschland etwa 3, die das Diplom als Zusatzabschluss anbieten, so auch die Greifswalder Uni. Tja, und genau das will ich nun an der Griffith Universität in Gold Coast machen. So weit, so gut! Nun ist es aber so, dass das Diplom als Teil unseres obligatorischen praktischen Jahres angerechnet wird. Demzufolge wirft sich die Frage auf: Was bin ich denn nun? Praktikant oder Student? Vom Prinzip her ja beides und genau das ist für das BaföG-Amt das Problem. Klar wäre es das Beste, wenn ich auch an der Griffith University immatrukuliert wäre, dann wäre die Förderung überhaupt kein Problem! Doch das geht nicht so ohne Weiteres. Zum einen müsste ich dann Kurse besuchen und damit viel Zeit investieren sowie viel Geld zahlen (und beides habe ich nicht :-)!), zum anderen geht es nicht, weil ich ein Occupational Trainee Visum habe und kein Studentenvisum! Was also nun machen, wenn man nicht gerade Wirtschaftsenglisch oder Geografie studiert? Eigentlich hatte ich ja auf das neue Bafög-Gesetz gebaut, demnach auch Studenten anderer Fächer im außereuropäischen Ausland gefördert werden können. Doch dessen Verabschiedung wurde auf unbestimmte Zeit vertagt! Doch wie gesagt, mein BaföG-Sachbearbeiter in Marburg ist ein sehr kompetenter Mann und sehr bemüht, dass ich die Förderung bekomme. Er hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass es klappt. Zwar habe ich auch dafür noch keine hundertprozentige Garantie, aber mein Fall scheint wenigstens nicht mehr hoffnunglos, wie noch vor ein paar Wochen angenommen! Nun muss ich mich nur noch um eine Bestätigung kümmern, die besagt, dass das Diplom vollwertig hier in Deutschland als Teil des praktischen Jahres anerkannt wird (habe ich zwar bestimmt schon 2 mal mit eingereicht, allerdings nicht auf einem gesonderten Formular und doppelt - in diesem Fall ja sogar 3 Mal - hält ja bekanntlich besser :-)!). Das werde ich jetzt auch gleich in Angriff nehmen, damit noch alles rechtzeitig klappt!

Bis demnächst!

Dienstag, 9. Oktober 2007

Mount Gravatt

Am Sonntag war es dann zwar noch lummriger und heißer, doch das sollte mich nicht davon abhalten, eine kleine Wanderung auf den nahegelegenen Hügel zu unternehmen. Schließlich sollte es dort gute Wanderwege durch den Wald geben und mir gefällt die Natur im Allgemeinen doch erheblich besser, als der Großstadt-Sumpf. Der Wald schien ziemlich trocken, was wohl auch damit zusammenhängt, dass hier das Ende der Trockenzeit ("Winter") erreicht ist. Merkwürdig waren auch die vielen verkohlten Bäume, welche aber trotzdem noch in vollem Laub standen. Oben angekommen, genoss ich die recht gute Sicht und verschnaufte eine ganze Weile, bevor ich mich auf die Weiterreise machte. Ein weiterer Campus meiner Universität lag ganz in der Nähe und war durch das Netz der Wanderwege erreichbar. Also tingelte ich dort hin und fand außer einem umherkreisenden Security-Fahrzeug nur totes Areal vor. Sonntag ist schließlich Ruhetag. Auch hier (Mt Gravatt Campus) sind die Uni-Gebäude nicht mehr die Allerfeinsten, ähnlich denen auf meinem Campus (Nathan Campus). Die Uni wurde in den 1970er Jahren gegründet und so siehts halt auch noch aus. Es besteht wohl noch kein Bedarf daran in den nächsten Jahren was zu ändern. Wichtiger ist ja sowieso, was dort gelehrt und geforscht wird und nicht, welche Farbe die Klotüren haben.
Nach einem kleinen Rundgang auf dem überschaubaren Uni-Gelände suchte ich nach einem weiteren Trampelpfad, der mich wieder in Richtung Wohnung bringen sollte. Was ich fand, war ein Weg, doch der führte, vorsichtig ausgedrückt, nicht direkt zurück. Unglücklicherweise hatte ich keine Karte mitgenommen (dabei hatte ich tags zuvor eine gekauft...) und so lief ich dann etwas kreuz und quer durch die Straßen und genoss 33°C Schattentemperatur in praller Sonne (noch mal: es ist hier gerade Anfang des Frühlings). Herrliche Sache. 2 Stunden später und um einige Straßennamen bereichert ließ ich mich mit leichten Kopfschmerzen im angenehm temperierten Pool nieder...

Wanderung am Sonntag

verspätete Wochenendbeilage

Wie vorgenommen, bin ich am Wochenende etwas rumgekommen. Am Sonnabend hieß es, die Innenstadt zu sehen, von richtig kennenlernen will ich jetzt noch gar nicht sprechen. Also rin in Bus und ab dafür. Ne feine Sache, so eine Direktverbindung. So konnte ich schon nach 50 min Geschunkel durch den zähen Stadtverkehr auf einer der Hauptverkehrsstraßen den Bus verlassen und stand direkt vor dem Museum des Staates Queensland. Naja, reinschauen kann nicht schaden. Zu meinem Erstaunen war der Eintritt für die allermeisten Bereiche frei und so drehte ich eine Runde und erkundete im Vorbeigehen die Geschichte, die Kultur der Ureinwohner und auch Flora und Fauna der nordöstlichen Ecke Australiens. Lange hielt ich es nicht aus, da mir permanent auf die Füße gelatscht wurde... Aber wenigstens hab ich jetzt schon mal Känguruhs, Koalas, Wombats und Opossums gesehen, wenn auch nur ausgestopft :-)
Wieder draußen, irrte ich etwas planlos umher bis ich dann die Richtung: Brisbane River fand. Dort angekommen überraschte mich eine Uferpromenade vom Feinsten samt angrenzender Parkanlage (South Bank Parklands), wo fröhlich gegrillt und in den kleinen Badeteichen geplanscht wurde. Am anderen Ufer ragten die Hochhäuser von Brisbane City in die Höhe. Ein respektabler Anblick, wenn auch nicht mit der Eleganz eines Elbufers in Dresden. Nach ein oder zwei Pausen beschritt ich dann die große Fußgängerbrücke über den Fluss. Kaum ein Mensch darauf aufgrund der ziemlich drückenden klimatischen Verhältnisse - es war sauheiß. Drüben angekommen, wieder Pause. Hier stand ich dann direkt auf dem Campus einer der drei großen Unis Brisbanes, der QUT (Queenland University of Technology). Natürlich nix los am Wochenende und so verschlug es mich für kurze Zeit in die angrenzenden Botanischen Gärten. Allerdings hielt ich es auch hier nicht lange aus und ich verzog mich in die Schatten der höheren Gebäude. Da ich auch nicht so sehr für ausgedehnte Shopping-Touren bin, lief ich etwas herum und machte mich auch dann bald auf den Rückweg. So viele neue Eindrücke konnten meine Beine wohl nicht auf einmal tragen und ich war letztendlich froh, wieder in mein beschauliches Viertel zurückkehren zu können.
Alles in Allem aber eine recht aufregende Stadt, was ja allein schon die Einwohnerzahl von ca. 2 Mio. unterstreicht. Doch man darf hier keine barocken Bauten oder kunstvoll verzierte Fassaden erwarten. Das Allermeiste ist funktionell angelegt und erfüllt somit seinen Zweck zufriedenstellend.

Citytour

Freitag, 5. Oktober 2007

ein bisschen Alltag kehrt ein

So, um hier noch mal etwas Klarheit in die trübe Suppe der spärlichen Informationen aus Übersee zu bringen, ist hier zunächst meine jetzige Postadresse:

9/60 Marlene St

Mount Gravatt East

QLD 4122

Um die Mühe zu sparen, hab ich gleich mal eine Umgebungskarte und meinen Uniweg dargeboten.

Seit einer Woche bin ich nun schon beschäftigt in der Universität und es gefällt mir recht gut! Noch ist mein Thema nicht genügend konkretisiert, aber nächste Woche steht ein Meeting mit dem Professor an und da werden dann hoffentlich Nägel mit Köpfen gemacht. Doch im Großen und Ganzen geht es um eine neue Verfahrenslinie zur Herstellung von Zusammenstellungen von elektronischen Bauteilen, also z.B. Leiterplatten oder Sensorsysteme. Diese werden auf herkömmliche Art und Weise auf eine Art Fiberglasplatten aufgebracht und dort verlötet (wer jemals in seinem Computer das Mainboard gesehen hat, wird wissen, was ich meine). Doch ist das alles nicht so ganz umweltfreundlich und so hat sich mein Betreuer etwas Neues einfallen lassen. Hier werden die benötigten Elemente (Widerstände, CPUs usw.) in Thermoplaste eingebettet, was ja leicht rezykliert werden kann. Zugleich bietet diese Einbettung einen prima Schutz gegen alle möglichen Einflüsse. So weit so gut. Prototypen wurden bereits mit einer funktionierenden Maschine hergestellt und nun wartet das Ganze auf Optimierung und dergleichen um irgendwann Marktreife erreichen zu können. Auch muss gewährleistet bleiben, dass eventuelle Verfahrensverbesserungen im Rahmen von europäischen und anderen Richtlinien, in Bezug auf Schadstoffgehalte u.a., bleiben. Wenn es jemanden näher interessieren sollte, der kann sich gerne hier mal reinlesen:

http://www.wipo.int/pctdb/en/wo.jsp?IA=WO2007002995&DISPLAY=STATUS

Soviel zur (für einige doch recht trocken erscheinenden) Theorie, nun aber auch mal was Zwischenmenschliches! :-)

Also bin ich am Anfang der Woche mit meinem französischen Mitbewohner mit dem Bus zur Uni gefahren und hab so erfahren können, wie viel Umweg Busse machen können. Für eine Strecke von ca. 5 km wurde da gut und gerne schon mal 35 min gebraucht. Das kann ich besser, hab ich mir gedacht und an zwei Abenden mein bei dem Garagenverkauf erstandenes Fahrrad aufgemöbelt. Heute sollte dann die Strecke zu meiner Arbeitsstätte per Rad zurückgelegt werden – und es hat bestens geklappt! Sowohl das Fahrrad als auch ich haben durchgehalten und wir haben uns im Anschluss gegenseitig gratuliert ;-)

Im Büro sitzen wir da meist zu fünft: Morgan (der Franzose), Neeli (mein indischer Betreuer), Amin (persischer Herkunft – hat Kontakte zu meinem Vermieter Armin) und Leon sowie meine Wenigkeit. Leon ist der einzige gebürtige Australier und als solcher sorgt er immer für gute Laune am Arbeitsplatz. Nebenbei ist er noch bei einer Firma angestellt und leitet zusätzlich noch eine eigene Firma! Da lässt sich denken, dass der Mann schwer beschäftigt ist. Alles in Allem also eine kulturell gut durchmischte Truppe, was viele interessante Aspekte mit sich bringt. So hab ich beispielsweise meinem Betreuer erstmal richtig (auf Wunsch) erklären müssen, wo Deutschland nun exakt liegt und wo ich nun studiere.

Alle sind nett und zuvorkommend und noch wurde es mir nicht leid hier her gekommen zu sein :-)

Auch der Campus hat einiges zu bieten. Neben den obligatorischen Vorlesungs- und Forschungseinrichtungen sind hier noch reichlich Einkaufsmöglichkeiten, Postamt, verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten oder auch Friseure anzutreffen. Es fehlt an nichts!

Durch den relativ langen (für mich natürlich _zu_ langen) Arbeitstag von 8 Stunden kam ich noch nicht so richtig dazu, viel mehr als die Umgebung und die Uni zu sehen. Doch jetzt ist Wochenende und ich bin bereit für Neues! Auch ist mit dem Rad alles einfacher zu erreichen und ich freue mich auf die vielen Erkundungen die nächsten Tage.

Noch ein paar Worte zum momentanen Wetter hier (nicht _nur_ zum Ärgern für die Daheimgebliebenen): es ist gute 25°C und sehr angenehme Luft hier tagsüber. Nur Sonne. So kann es von mir aus bleiben…

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Mittwoch, 3. Oktober 2007

erste Fotos

so, endlich hab ich es auch mal geschafft ein paar Fotos hier zu hochzuladen...
Anreise

Sonntag, 30. September 2007

Erste Eindrücke

So, endlich finde ich mal ein bisschen Ruhe, um meine Gedanken zu sammeln und ein paar Zeilen nieder zu schreiben. Es ist morgens gegen sieben und ich bin durch die Zeitverschiebung früh wach geworden. Die Sonne scheint draußen, keine Wolke zu sehen, noch angenehme Temperaturen, sonst nix los: die richtige Zeit also.
Zunächst etwas zum

Flug

Also am 25. September sollte es nun losgehen "auf große Reise". Tags zuvor restliche Sachen zusammen gepackt und alles abfahrbereit gemacht. Normalerweise fällt mir so was ja nich so sonderlich schwer, aber man sollte doch schon überlegen, was man alles so mitnimmt, wenn man so lange weg ist. 20kg war limit. Also alles reingeproppt, was sich so finden ließ und ab die Post. Am Morgen dann mit den Eltern nach Rostock zum Bahnhof und "Time to say Goodbye". Nicht für sonderlich lange, da ich wohl in 5 Wochen hier von ihnen besucht werde. Zugfahrt nach Hamburg problemlos, wie auch der Shuttle zum Flughafen.
Dort angekommen, gönnte ich mir erst einmal etwas Zeit und mampfte genüsslich ein mitgebrachtes Brötchen. Dauerte nicht lange, da war der Check-In-Schalter offen und ich gesellte mich zu den Wartenden. Zu meinem Erstaunen brachte mein Koffer dann doch 23kg auf die Waage, aber das war wohl okay so - nix draufgezahlt. Auch gleich den Hotelgutschein (in Tourismusfachkreisen auch "voucher" genannt - Schwachsinn, nie vorher gehört) und die Boarding Card für den Weiterflug eingesackt. Nach einer kleinen Runde im Flughafen und kurzes Schauen aufs Rollfeld gings los mit dem Besetzen der Plätze im Flieger - Boarding Time! Natürlich "Holzklasse" gebucht, dafür aber nen Gangplatz. Damit man sich mal die Beine vertreten kann. War nen recht angenehmes Fluggerät - Airbus 340-500 - mit ner ganzen Menge Multimedia-Spielkram auf dem Display in der Rückenlehne meines Vordermanns. So was is auf jeden Fall richtig gut für lange Flüge um sich die Langeweile nicht an den Leib kommen zu lassen. Größeres Film- und Musikangebot, von Klassischem bis zu Neuestem. Weiterhin waren noch Spiele installiert, ähnlich einer Spielkonsole zu bedienen - eher NUR was Klassisches ;-) So weit, so gut. Saß neben nem jungen Deutschen, der Richtung Bankok zum Tai-Chi-Training unterwegs war... jedem das Seine! Der Flug verlief super und nach sechseinhalb Stunden sollten wir dann in den Vereinigten Arabischen Emiraten - konkret in Dubai - sicher wieder aufsetzen.
Nun hieß es "Raus aus dem Flieger" und "Rein in die Hitze". Ortszeit: gegen Mitternacht; Außentemperatur: 31°C. Ab in das Shuttle zum Flughafenhotel. Alles einfach gemacht für den gemeinen Touri, wie meinereiner. Kurz nen Zettel ausgefüllt und hoch ins Zimmer. Hm, von Dubai nicht wirklich was gesehen. Außer den riesigen Flughafen und nen Haufen Männer mit weißen Laken als umhang, anstatt Hemd und Hose ;-) Also noch nen Bad genossen und weggegrunzt. Weckruf morgens kam natürlich viel zu früh - rechtzeitig, aber für meine müden Augen viel zu früh - und so machte ich mich wieder auf die Socken in Richtung Flughafen. Dort angekommen das hunderttausendste Mal Pass- und Handgepäckkontrolle. Anschließend noch versucht, etwas von dem Flair der 98346396 DutyFree-Shops mitzubekommen. Doch auch mein Handgepäck war nicht das Leichteste und so ließ ich mich gemütlich in der Nähe des Abflug-Gates nieder. Dauerte nicht allzu lange und es war wieder "Boarding Time!"
Diesmal ne Boing 777. Zwei Sitze breiter als der Airbus (nämlich 10 statt 8), diese dafür aber auch etwas schmaler - danke ihr Flugzeugdesigner! Kam wieder am Gang zum Sitzen und hatte auch angenehm ruhige Nachbarn: Frau mittleren Alters aus Brisbane und ein Mann um die 50 aus Auckland, Neuseeland. Auch hier war das Medienangebot nicht schlecht, jedoch waren nur grobe Richtungen anzuwählen, Kanäle, und die spielten dann ununterbrochen. Nun ja. Wieder mal war Essenszeit. Wurde gut versorgt auf meinen Flügen hierher, da kann ich mich nicht beklagen. Durch den Zeitversatz bekam ich teilweise in kürzeren Abständen meine Mahlzeiten, als eigentlich üblich. Ich fands nich übel und ließ es mir schmecken. Dazu ne Dose Bier - passt. Jetzt ging es erst also Richtung Singapur, wo einige wenige Passagiere ein- und Aussteigen sollten. Die Reise dorthin war ca. 7 Stunden lang und verging auch "wie im Fluge" ... (hehe, kleiner Kalauer am Rande) Auch von Singapur sollte ich nicht viel mitbekommen. Obwohl wir alle aus dem Flieger mussten, ich nehme an wegen der Sicherheit beim Nachtanken, hatten wir keine Zeit noch aus dem Flughafen zu kommen. Also alle wieder rein in Flieger - freilich nach erneuter Kontrolle aller Formalitäten. Los gings nach Brisbane! Hier auf diesem Teilstück wurde mir dann doch ein bisschen langweilig und ich versuchte einzudösen - ohne merklichen Erfolg. Mit reichlich Rückenwind (ca. 200km/h) über dem 5. Kontinent und kleinen Turbulenzen erreichten wir sicher den Ort meines Aufenthalts für die nächsten 6 Monate. Auch hier muss ich wieder der Airline und der gesamten Reiseorganisation Respekt zollen, da alles reibungslos lief und ich _mit_ meinem Koffer früher als erwartet aus dem Flughafengebäude konnte.

So, genug Fliegerei. Muss ich nicht jeden Tag haben, so was. Weiter gehts mit der

Kontaktaufnahme

Da ich also nun eine halbe Stunde früher als erwartet an der Straßenkante stand, rief ich meinen zukünftigen Betreuer, Neeli, an, ob der mich nicht jetzt schon abholen könnte - no problem. Er kam dann zwar doch erst um 8 (morgens), wie zuvor vereinbart, aber ich war froh, jetzt nicht schon komplett auf eigene Faust hier loslegen zu müssen. Zu meinem Erstaunen nieselte es etwas bei 20°C Außentemperatur, was mir nur recht war, denn es brachte etwas Ruhe in mein Gemüt. Da das Zimmer in einer WG schon organisiert war, fuhren wir gleich dorthin, um meine Klamotten los zu werden und ne gehörige Dusche zu nehmen. Auch meinen Vermieter, Armin, der ebenfalls im gleichen Haus wohnt, bekam ich gleich zu Gesicht. Alles nette Leute bisher. Nach kurzer Verweildauer zeigte Neeli mir dann noch das nahegelegene Einkaufszentrum, wonach sich unsere Wege trennten. Inzwischen war es später Vormittag und die aufgerissene Wolkendecke ließ mich einen Vorgeschmack auf Kommendes erahnen - sengende Sonne. Aber ich war guter Dinge und so machte ich mich nach einem kurzen Snack erneut auf, die umliegende Gegend zu erkunden. Recht ruhig gelegener Wohnkomplex mit Pool und Tennisplatz. Beides bis jetzt noch nicht probiert. Alles zunächst zur vollsten Zufriedenheit - bis auf dass mein Zimmer noch keine Möbel hatte...
An diesem Abend sollte ich keinen der Mitbewohner mehr sehen, da ich mich recht früh in die Horizontale begab. Genau das wurde mir allerdings zum "Verhängnis": gegen Mitternacht aufgewacht und nicht mehr eingeschlafen. Nächsten Morgen gegen achte wieder hingelegt und bis 14Uhr durchgeratzt. Mist Zeitverschiebung! Am späten Nachmittag konnte ich dann auch meinen zweiten Mitbewohner kennenlernen. Ein Franzose, E-Techniker, auch Praktikum im Studium, auch 6 Monate, gleiche Uni und Arbeitsgruppe und wahrscheinlich auch gleiches Büro! So hoffe ich, dass mir das vieles erleichtert, da er schon 4 Wochen hier ist und mir die grundlegendsten Sachen zeigen kann.
Nach einer weiteren (nahezu komplett schlaflosen) Nacht war Möbelbeschaffung angesagt. Der Vermieter, 29, ursprünglich Iraner, aber schon lange in Australien, kaufte auch erst vor 3 Wochen dieses beschauliche Häuschen. So kam er halt noch nicht dazu, sich um "Kleinigkeiten", wie Bett, Stuhl und Tisch für die Mitbewohner, zu sorgen ;-) Also liehen wir uns gestern einen Pickup aus und fuhren nach Zeitungsrecherche zu "garage sales". Also Privatverkäufe von gebrauchten Dingen - von Möbel über Spielzeug bis Autoreifen. Oftmals trafen wir nur äußerst minderwertige Qualität an und der Preis misfiel Armin sowieso immer. So kurvten wir den ganzen Tag durch die City und ließen uns auch von dem kleinen niedlichen Feuerball da am Himmel nicht abhalten. Ich meinte so zu ihm, dass das so etwa den heißeren Tagen in Deutschland entspräche, woraufhin er nur zu grinsen anfing und mir so was wie: "warte mal auf den Sommer hier" erwiderte... na, ich hoffe, wir werden damit klar kommen. Am Ende des Tages hatten wir dann doch noch alles Nötigste zusammen bekommen und begaben uns über einen Abstecher in das größte Einkaufszentrum (Passage), das ich je sah, auf den Heimweg. Ich kann nur sagen: feine Sache so nen Bett und nen Tisch!

So, ich denk mal, ich werd die nächsten Tage genug Neues erleben, um euch davon berichten zu können...

Freitag, 28. September 2007

Auch ich begrüße euch herzlich auf unserer Seite. Hoffe, ihr lest fleißig mit, was wir in den nächsten Monaten alles erleben werden auf der anderen Seite der Erde!
Bei mir gibt es momentan noch nicht viel zu erzählen, denn noch stecke ich mitten im Staatsexamen. Doch das ist hoffentlich in vier Tagen Geschichte nach 17 Wochen Lernerei - ätzend!!! Danach heißt es erstmal, die vielen Hefter und Bücher in Umzugskartons zu verpacken und für mindestens ein Jahr ruhen zu lassen bis zum dritten StEx. Ich freue mich jetzt schon auf die Wochenenden, an denen man nicht büffeln muss, denn die letzten vier Semester gab es jeden Montag eine Klausur!
In gut einer Woche werde ich dann endlich auch Gelegenheit haben, mich mit Australien zu beschäftigen, denn bisher hatte ich dazu wenig Zeit. Mir bleiben dann noch gute drei Wochen für die Vorbereitungen - nicht viel, aber immerhin. So langsam wird es einem auch schon ein bisschen komisch, wenn man an den Abschied denkt. Aber Gott sei Dank ist dieser ja nicht für immer und es warten hoffentlich viele spannende Abenteuer auf uns.
Henning darf nun die ersten vier Wochen schon mal vorfühlen und alles auskundschaften, damit ich gleich nach meiner Ankunft am 30. Oktober alles finde. Wir werden voraussichtlich getrennt wohnen müssen, da unsere Unis 70 Kilometer auseinander liegen. Eigentlich schade, aber immerhin können wir uns jetzt jedes Wochenende sehen - schon mal ein Riesenfortschritt im Vergleich zu den vergangenen 4 Jahren!!! Und was sind schon 70 Kilometer? Für Australien nichts! Eine Stunde mit dem Zug! Vorher waren es 6 zwischen Greifswald und Dresden.
Wenn ich die Fotos sehe, die Henning in den ersten beiden Tagen geschossen hat, möchte ich am liebsten gleich hinterher - endlich Sommer, Sonne, Sonnenschein und vielleicht auch ein bisschen Erholung, zumindest in den ersten Tage. Denn wir sind ja nicht zum Urlaub da! Henning wird sein Pflichtpraktikum absolvieren und ich meine Diplomarbeit in Angriff nehmen. Bin schon sehr gespannt auf die Forschungsarbeit!
Doch eins nach dem anderen. Wie gesagt, erstmal muss ich noch die letzte Prüfung hinter mich bringen und um das zu meistern, stehen noch drei harte Tage Lernen auf dem Programm!

Hallihallo und willkommen bei diesem bescheidenen Blog!

Mahlzeit Leute!
Zunächst vorweg: ich werd nicht die Muße haben mich hier in regelmäßigen Abständen geistig zu ergießen. Karinchen is da vielleicht "etwas" mitteilsamer... :D

Hoffen aber, dass wir euren Informationsbedarf in so weit decken können, dass nich alle Nas' lang die selben Fragen beantwortet werden müssen.
Also bleibt uns nur euch viel Spaß beim Lesen zu wünschen und freuen uns natürlich über jeden Kommentar!