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Mittwoch, 26. Dezember 2007

Samstag, 22.12.07: Olgas und Weiterfahrt nach Kulgera

221207 - The Olgas


Nach dem ersten Ausstellen des Weckers mussten wir uns nun sputen, um noch Chancen auf einen Anblick auf diesen anmutigen Felsen bei Sonnenaufgang zu erhaschen. Doch die Fahrt auf die andere Seite dauerte zu lange und so kamen wir zu spät, aber gerade richtig, als die Touri-Bus-Kolonnen bereits wieder abfuhren. Heute morgen erstrahlte der Sandstein in einem beeindruckenden Rotton und wir fuhren ein wenig sprachlos weiter zu den Olgas, einer weiteren Felsfomation 50 km westlich im gleichen Nationalpark gelegen. Der Tag versprach herrlich sonnig zu werden und so starteten wir guter Dinge unsere "kleine" Wanderung durch einen Teil der ebenfalls für die Ureinwohner heiligen Steine. Selten bis nie sind uns bisher solch schöne Ausblicke und Natureindrücke untergekommen. Doch die Wandertour dauerte dann mit 3 Stunden über Stock und Stein (hauptsächlich schwierig begehbares Geröll) auch reichlich lange. Trotzdem waren wir erneut äußerst beeindruckt von der Schönheit der hiesigen Natur. Die Fahrt mit unserem feinen klimatisierten "Motorhome" kam da recht und wir schafften noch eine ganz manierliche Strecke auf unserem Weg zurück Richtung Stuart Highway und dann auch weiter südlich.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Mount Gravatt

Am Sonntag war es dann zwar noch lummriger und heißer, doch das sollte mich nicht davon abhalten, eine kleine Wanderung auf den nahegelegenen Hügel zu unternehmen. Schließlich sollte es dort gute Wanderwege durch den Wald geben und mir gefällt die Natur im Allgemeinen doch erheblich besser, als der Großstadt-Sumpf. Der Wald schien ziemlich trocken, was wohl auch damit zusammenhängt, dass hier das Ende der Trockenzeit ("Winter") erreicht ist. Merkwürdig waren auch die vielen verkohlten Bäume, welche aber trotzdem noch in vollem Laub standen. Oben angekommen, genoss ich die recht gute Sicht und verschnaufte eine ganze Weile, bevor ich mich auf die Weiterreise machte. Ein weiterer Campus meiner Universität lag ganz in der Nähe und war durch das Netz der Wanderwege erreichbar. Also tingelte ich dort hin und fand außer einem umherkreisenden Security-Fahrzeug nur totes Areal vor. Sonntag ist schließlich Ruhetag. Auch hier (Mt Gravatt Campus) sind die Uni-Gebäude nicht mehr die Allerfeinsten, ähnlich denen auf meinem Campus (Nathan Campus). Die Uni wurde in den 1970er Jahren gegründet und so siehts halt auch noch aus. Es besteht wohl noch kein Bedarf daran in den nächsten Jahren was zu ändern. Wichtiger ist ja sowieso, was dort gelehrt und geforscht wird und nicht, welche Farbe die Klotüren haben.
Nach einem kleinen Rundgang auf dem überschaubaren Uni-Gelände suchte ich nach einem weiteren Trampelpfad, der mich wieder in Richtung Wohnung bringen sollte. Was ich fand, war ein Weg, doch der führte, vorsichtig ausgedrückt, nicht direkt zurück. Unglücklicherweise hatte ich keine Karte mitgenommen (dabei hatte ich tags zuvor eine gekauft...) und so lief ich dann etwas kreuz und quer durch die Straßen und genoss 33°C Schattentemperatur in praller Sonne (noch mal: es ist hier gerade Anfang des Frühlings). Herrliche Sache. 2 Stunden später und um einige Straßennamen bereichert ließ ich mich mit leichten Kopfschmerzen im angenehm temperierten Pool nieder...

Wanderung am Sonntag