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Mittwoch, 26. Dezember 2007

Samstag, 15.12.: Airlie Beach - Townsville

151207 - Airlie Beach bis Townsville


Der heutige Tag wurde mal wieder hauptsächlich zum Fahren genutzt. Unser Ziel: Townsville - das Tor zu Magnetic Island. Doch vorher machten wir Zwischenstopp in Bowen, einem kleinen verschlafenen Städtchen direkt am Bruce Highway. Dennoch hatte es einige "Attraktionen" zu bieten. So gilt es als die Mango- und Palmenstadt Australiens. Von den Mangos haben wir weniger mitbekommen, die Palmen allerdings zierten das gesamte Gebiet um Bowen, eigentlich wie überall in den Tropen hier. Also nicht wirklich was Besonderes mehr. Uns zog es an die Horseshoe Bay, die ihrem Namen mehr als gerecht wurde. Wie ein Hufeisen gestaltete sich die Küstenlinie und bot von einem Ausblick in einigen Metern Höhe eine beeindruckende Szenerie. Am liebsten wären wir hier länger geblieben, doch unser straffer Zeitplan ließ es nicht zu und so mussten wir schleunigst weiter nach Townsville.Jetzt musste ich auch wieder ran ans Steuer, unerlaubterweise, denn der Versicherungsschutz gilt nur, wenn Henning allein fährt! Das hielt mich trotzdem nicht davon ab, meine ersten Hundert Kilometer auf dem Highway zu düsen. Eigentlich gar nicht so schwer. Hatte ich mir vorher schlimmer vorgestellt mit der "falschen" Straßenseite und dem großen Schlitten. Das geringe Verkehrsaufkommen hier macht es einem aber auch leicht. Obwohl die Straße nur einspurig ist, gibt es nirgends Stau. Zu wenige Autos sind unterwegs. Da scheint es einem fast unwirklich, wenn man die vielen toten Känguruhs (die armen Dinger!) und kaputten Autoreifen sieht. Demnach müssten die hier rasen wie die Irren. Tat aber bislang keiner und so konnten wir ganz relaxt nebenbei die herrliche Landschaft genießen. Berge, die sich in das Flachland einfügen. Jetzt wurde die Tour wieder grüner und die Tropen machten sich von Kilometer zu Kilometer mehr bemerkbar. Der eigentliche Klimawechsel soll uns allerdings erst 50 Kilometer nach Townsville erwarten.Und uns ist jetzt schon so verdammt heiß! Wie soll das nur noch weiter nördlich werden?Gegen späten Nachmittag trafen wir dann in Townsville ein - keine besonders schöne Stadt, eher von Industrie gekennzeichnet. Für uns aber weniger tragisch, sind wir schließlich nicht zum Städtebummeln unterwegs. Uns interessierten viel mehr die Fährpreise nach Magnetic Island, wo wir morgen hin wollen. Nachdem das erledigt war, suchten wir unser Schlafgemach für die Nacht. Mal wieder gesittet auf einem Campingplatz!

Karina

Samstag, 15. Dezember 2007

Freitag, 14.12.: Whitsunday Islands

141207 - Whitsunday Islands


Heute stand wieder ein fahrfreier Tag an und wir genossen ein großes Highlight unseres Urlaubs: Whitsunday Islands Rundfahrt. So wurden wir morgens um kurz vor acht von unserem Campingplatz zur Marina (von Airlie Beach) kutschiert, welche hier ausgesprochen schön ist und eine Parade von nobelsten Yachten darstellt. Dort angekommen, lotste man uns auf ein so genanntes "Powerboat", was an ein relativ großes Sportboot mit einer Menge PS im Rumpf erinnert. Ungefähr 40 Leute, viele davon aus Deutschland verteilten sich rasch auf dem gesamten Boot, so dass kein Gedränge (auch den ganzen Tag über) herrschte. Nach der obligatorischen Sicherheitsbelehrung und ersten Eindrücken der Reisegeschwindigkeit dieses Schiffes (mehr als 25 Knoten) steuerten wir unseren ersten Stop an: Schnorchelzeit! Dies war inklusive der Tour und so bekamen wir Maske, Schnorchel und Flossen gestellt, auch lustige Schaum-Röhren, die uns das Aufschwimmen an der Wasseroberfläche erleichtern sollten. Hit des Tages waren aber die sexy Schwimmanzüge, die während der Stinger-Saison (gefährliche Quallen) wohl angebracht waren. So ging es dann raus ins lauwarme Nass und wir bekamen reichlich Zeit uns die nahegelegenen kleinen Korallenbänke mit einem bunten Mix der Fische anzusehen. Mit dabei war auch ein kleiner Hai, ein dicker fleischiger Friedfisch und eine fette rötliche Qualle, was die Schnorchelei doch recht abwechslungsreich gestaltete! Nach kurzem Überlegen haben wir uns noch eine Unterwasserkamera geben lassen und einige kleine Eindrücke festgehalten. Im Anschluss an diese erlebnisreiche Stunde gab es Kuchen an Bord als Energiebetankung und wir legten zu unserem nächsten Ziel ab: Ein kleiner Spaziergang zu einem Aussichtspunkt über einen Teil der Inselwelt der Whitsundays. So wurde die Truppe, welche im übrigen sehr angenehm war und auch von der Crew gut versorgt wurde, im Schlauchboot an Land gebracht, von wo es dann auf die herrliche Aussicht losging. Hier konnte man schlecht genug bekommen von dem karibik-ähnlichen Anblick. Postkarten können solche Momente auch nicht festhalten, einfach toll. Hier wurden, nebenbei gesagt, auch diverse Werbespots (Bounty, Mars) und Filmszenen gedreht, was uns nicht wirklich überraschte... Auch sah man sich schon in einiger Entfernung den Whitehaven Beach erstrecken, welcher zu den Top Ten der schönsten Strände der Welt gezählt wird. Dies sollte dann auch unser nächster Haltepunkt sein und so fuhren wir nach einem Lunch-Buffet auf dem Bootsdeck dorthin weiter. Ein überaus feiner und sehr heller Sand erwartete uns vor einem türkisblauen Meer - gigantisch. Hier wurde uns wieder reichlich Zeit eingeräumt, um zu relaxen, zu Baden (blöderweise wieder nur mit "Stinger-Suit") und zum Sonnenbrand-Holen. Fast wäre ich noch auf einen Rochen getreten, der regungslos und nur schwer sichtbar in Strandnähe auf dem Grund lag. Schwein gehabt, man weiß nicht, was die alles so für Abwehrmechanismen haben... Der Strand war auch der letzte Halt für diesen Ausflug und so machte sich das Schnellboot auf zurück nach Airlie Beach und durchfuhr dabei eine herrliche Insellandschaft, welche wir an der Spitze des Schiffes auf dem Oberdeck genießen konnten. Sichtlich geschafft aber hochzufrieden kehrten wir zurück zu Hafen und Campingplatz. Freilich gesellte sich der Hunger wieder zu uns und wir genehmigten uns ein feines Fischessen in einem renommierten Fischrestaurant in Strandnähe - ein allerfeinstes Mahl beschloss heute unseren Tag.

Donnerstag, 13.12.: Mackay - Eungella Nationalpark - Airlie Beach

131207 - ueber Eungella NP nach Airlie Beach


Der heutige Tag stand ganz im Sinne der Natur. Aufbruch war von Carmila Beach am Pazifik Richtung Mackay, wobei wir die Stadt an sich völlig "rechts" liegen ließen. Uns zog es mehr in den 80km westlich gelegenen Eungella Nationalpark. Die landschaftlich sehr ansprechende Tour führte uns zum Startpunkt in den Nationalpark: Finch Hatton Gorge. Von Tropenwäldern bewucherte Hügel säumten unsere Wege, welche wir genauer betrachten wollten. So verschlug es uns zu Fuß auf einen kleinen Bergpfad durch das satte Grün bis zu einem herrlich erfrischenden Quellbach. Hier verweilten wir einige Zeit und lauschten dem lauten Platschen des nahen Wasserfalls. Dieser Park soll eigentlich bekannt sein für seine größere Population der heimischen Schnabeltiere (Platypusse), doch das Glück war uns in diesem Falle nicht hold und wir konnten nur wieder viele Echsen wie Geckos und Eidechsen erblicken. Auf der anderen Seite waren wir froh, nicht in einen der tropischen Regenschauer geraten zu sein, da es schon bedrohlich dunkel am Himmel aussah. Nach diesem "natürlichen" Erlebnis hieß es weiterkommen und Kilometer schaffen. So tingelten wir (Highway fahren ist laaaangweilig!!!) bis zum Urlaubsort Airlie Beach vor den Whitsunday Islands und buchten unterwegs (wieder am Highway-Infozentrum) eine eintägige Inselrundreise mit Schnorcheln an den Korallen und sonstigen Annehmlichkeiten. Auch wurde uns ein "Campingplatz" empfohlen, der mitten in dem Ort gelegen war. Diese Tatsache war aber auch das einzig Gute an dieser Einrichtung. Direkt in dem Kneipenviertel gelegen und als große Backpacker-Herberge bekannt, taumelten schon angetrunkene Gestalten über das winzige Rasenstück, auf dem auch wir unser Gefährt neben anderen kleinen Zelten stellen sollten. Diese Empfehlung des Infozentrums muss wohl an unserem Wicked-Camper gelegen haben, da das Teil wohl einigermaßen auf "Party-People" vermuten lässt. Also suchten wir uns eine neue Bleibe weiter außerhalb der Stadt und ließen uns dort erschöpft nieder. Freilich nicht, ohne uns wieder ins recht beschauliche Kneipenviertel begeben zu haben um Pizzen zu Bier und Live-Musik einzunehmen :-)